Das Blackboard zeigt eine lose Sammlung an Veranstaltungen der Städelschule Community. Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule ist nicht verantwortlich für die Inhalte.Das Blackboard zeigt eine lose Sammlung an Veranstaltungen der Städelschule Community. Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule ist nicht verantwortlich für die Inhalte. Das Blackboard zeigt eine lose Sammlung an Veranstaltungen der Städelschule Community. Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule ist nicht verantwortlich für die Inhalte. 

Mothers of Ultra

Miao & ChaoCoop

Eröffnung: 7.12.20, 14:00

Mothers of Ultra ist der Titel einer neuen Videoinstallation und Modekollektion produziert von der Künstlerin und Modedesignerin Miao in Zusammenarbeit mit ChaoCoop aus Jieyang in China. Die Arbeiten werden als Schaufensterinstallation im SYNNIKA präsentiert sowie auf www.synnika.space

SYNNIKA begann die Zusammenarbeit mit Miao während des Launch of a Soeng Joeng Toi (SJT) in Frankfurt/Main im August 2019. Zu dieser Zeit war sie schwanger und arbeitete in Guangzhou, hauptsächlich mit Textilien und Video im SJT Community Space in Zusammenarbeit mit anderen Künstler*innen und Freund*innen. Ihr Beitrag zum SJT-Projekt im SYNNIKA war eine Videoinstallation und eine Blind-Date-Einladung, mit der sie nach einer/m Ehepartner/in suchte. Die Heirat sollte die werdende alleinerziehende Mutter vor dem chinesischen Gesetz schützen, das von ihr verlangt, in die Region zurückzukehren in der sie geboren wurde. Miao brachte ihre Tochter Ah Chao (deutsche Übersetzung: "Ultra") im Dezember 2019 zur Welt, nachdem sie für und mit sich selbst und alle anwesenden Freund*innen eine phänomenale Hochzeit in Guangzhou feierte. Vor der Geburt zog Miao in die Stadt Jieyang nahe der östlichen Grenze der Provinz Guangdong. Ein Ort, in dem einige ihrer Familienmitglieder wohnen und wo ihr Zugang zu jener rechtlichen und medizinischen Infrastruktur gewährt wurde, die ihr die chinesischen Behörden in Guangzhou vorenthalten. In ihrer Nachbarschaft in Jieyang fand sie eine Gemeinschaft von Müttern, die für die Textilindustrie, hauptsächlich für Mattel und andere westliche Marken, zumeist von zuhause aus arbeiten. Hier, vier Autostunden vom Wirtschaftszentrum Guangzhou entfernt, findet sie eine Umgebung, in der sie mit ihrer Tochter arbeiten und leben kann, während sie ihre nächsten Schritte plant. Die Installation, die im SYNNIKA-Schaufenster zu sehen sein wird, wurde in Jieyang produziert, von jener Gemeinschaft aus Müttern, die sich um die Neugeborene Ultra versammelt haben - verbunden durch ihren Alltag informeller Arbeit, erweiterter Elternschaft und die globale Textilindustrie. Die Objekte der Installation basieren auf Textilien, Mode, Video und einer Politik des Alltagslebens, sie portraitieren die Realität und mögliche Zukunft der Mothers of Ultra.

NIKA.haus
Niddastraße 57
60329 Frankfurt am Main

Die Installation wird unterstützt von der Stiftung Kunstfonds und dem Kulturamt Frankfurt am Main.

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