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Frankfurter Erklärung der Vielen

Information, 1. Februar 2019 – 1. Februar 2020

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Wintersemester 2019/2020

Information, 14. Oktober 2019

Archiv: 2019 NextPrevious

Alia Farid: In Lieu of What Was

Eröffnung, 19. Juli 2019, 19:00

Thom Mayne: Dean’s Honorary Lecture

Veranstaltung, 26. Juni 2019, 19:00

Julia Haller: RAW

Vortrag, 25. Juni 2019, 19:00

Tom McCarthy: Adventures of the Black Box

Vortrag, 24. Juni 2019, 19:00

Air Conditioned. Absolventenausstellung 2019

Eröffnung, 19. Juni 2019, 19:00

Städelschule Absolventenparty 2019

Veranstaltung, 19. Juni 2019, 23:00

Gaylen Gerber

Vortrag, 5. Juni 2019, 19:00

Manuelle Gautrand: Beyond the programme

Vortrag, 4. Juni 2019, 19:00

Michael Osman: Modernism’s Visible Hand

Vortrag, 29. Mai 2019, 19:00

Anna Neimark: A Postconceptual Position

Vortrag, 27. Mai 2019, 19:00

Florian Busch: The other side of the moon

Vortrag, 21. Mai 2019, 19:00

Wolfgang Tschapeller: On Architecture

Vortrag, 9. Mai 2019, 19:00

Sandra Danicke und Kasper König

Vortrag, 7. Mai 2019, 19:00

Symposium: Breaking Glass II – The Virtual Image

Veranstaltung, 4. Mai 2019, 11:00–17:00

Dawn Kasper: The Wolf and The Head on Fire

Eröffnung, 3. Mai 2019, 19:00

Dawn Kasper

Vortrag, 2. Mai 2019, 19:00

Narratives in Boundless Space 

Eröffnung, 1. Mai 2019, 18:00

Elijah Burgher: Artist's Talk

Vortrag, 25. April 2019, 19:00

Heji Shin: Mom

Vortrag, 16. April 2019, 19:00

Götz Stockmann: Erosion of Spatial Border

Vortrag, 11. April 2019, 19:00

Rundgang Party 2019

Veranstaltung, 15. Februar 2019, 22:00

Water Cooler Talks

Veranstaltung, 15. – 16. Februar 2019

Rundgang 2019

Veranstaltung, 15. – 17. Februar 2019

Tala Madani: Oven Light

Eröffnung, 8. Februar 2019, 19:00

Michael Young: Fear of the Mediated Image

Vortrag, 6. Februar 2019, 19:00

Hernan Diaz Alonso: Literal

Vortrag, 23. Januar 2019, 19:00

Carsten Meyer

Vortrag, 17. Januar 2019, 19:00

Johannes Helberger: KLING KLANG KLONG

Vortrag, 16. Januar 2019, 19:00

Tim Griffin: Dispositions

Vortrag, 15. Januar 2019, 19:00

Alia Farid: In Lieu of What Was

Eröffnung19. Juli 2019, 19:00Portikus, Alte Brücke 2 / Maininsel, 60594 Frankfurt am Main

In Lieu of What Was ist die erste institutionelle Einzelausstellung der kuwaitisch-puerto-ricanischen Künstlerin Alia Farid (*1985) in Deutschland.

Im Raum begegnet man einer Gruppe großformatiger Skulpturen, die in den Formen zur Herstellung der öffentlichen Trinkwasserbrunnen in Kuwait gegossen wurden, welche mittlerweile das Stadtbild im Persischen Golf entscheidend prägen. Die Brunnen (und damit Farids Skulpturen) haben die Form unterschiedlicher Gefäße, die zum Transport und zur Aufbewahrung von Wasser dienen – vom traditionellen Tonkrug bis hin zur allgegenwärtigen Plastikflasche. Die Künstlerin wählte diese Behältnisse mit Blick auf die Beziehung zum Wasser in der Wüste und dem Wandel im Anbetracht der wachsenden Wasserknappheit, die mit dem Ausbau der ölzentrierten Industrie einhergeht.

Die Ausstellung bildet den Auftakt zu einem Rechercheprojekt zwischen der Künstlerin, dem Portikus und der Städelschule, das das Leben im Anthropozän und die entscheidenden wirtschaftlichen Faktoren für die Ausbeutung natürlicher Ressourcen untersucht.

Bespeist aus Entsalzungsanlagen fungieren die Trinkwasserbrunnen als Ersatz für Dorfbrunnen und andere gemeinschaftlich genutzte Wasserquellen und werden so zur zeichenhaften Reminiszenz an vergangene Zeiten. In Lieu of What Was beleuchtet die Rolle des Wassers als regional eingesetztes politisches Werkzeug, etwa bei der Trockenlegung der Sumpfgebiete im südlichen Irak, der Landesgrenzen überschreitenden Verwaltung der Flüsse Tigris und Euphrat und dem kontrollierten Wasserentzug, durch den Mensch und Tier Zwangsdeportationen ausgesetzt werden.

In der Installation verbindet Farid Geschichte, Wirtschaftsentwicklung und Kultur in einer subtilen, zugleich fesselnden Veranschaulichung der ökologischen Krise im Persischen Golf und ihre schier unnachgiebigen Forderungen an die Natur.

Alia Farid lebt und arbeitet in Kuwait und Puerto Rico, ihren beiden Herkunftsländern, deren komplexe Kolonialgeschichte sie in ihren Zeichnungen, Objekten, Rauminstallationen und Filmen offenbart. Sie absolvierte einen Bachelor of Fine Arts an der Escuela de Artes Plásticas de Puerto Rico (San Juan), einen Master of Science in Visual Studies im Rahmen des Visual Arts Program am MIT (Cambridge, MA) und einen Master of Arts in Museum Studies and Critical Theory im Rahmen des Programa d’Estudis Independents am MACBA (Barcelona). Zu ihren jüngsten und kommenden Gruppenausstellungen zählen die Sharjah Biennale 14, die 2. Lahore Biennale und die Ausstellung Theater of Operations: Theater of Operations: The Gulf Wars 1991–2011 im MoMA PS1. Aktuelle und kommende Einzelpräsentationen finden in der Galerie Imane Farès (Paris), im Witte de With (Rotterdam) und im Swiss Institute (New York) statt.

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