Elefant in der Lichthalle während Peter Kubelkas Gasthof, ca. 1983, Foto: Hans Wagner

Die Hochschule für Bildende Künste–Städelschule, Frankfurt am Main sucht

eine*n Kunstkoordinator*in  (m/w/d) in Teilzeit, 50 %

die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre zu 50% befristet, Eingruppierung nach TV-Hessen (bei Vorliegen der Voraussetzungen EG 11 TV-Hessen) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens 1. Oktober 2021.

Der*die Kunstkoordinator*in ist hauptverantwortlich für die Planung und Koordination des öffentlichen Programms der Städelschule, darunter ein interdisziplinäres Symposium im Jahr 2022 sowie der jährliche Rundgang und die Absolvent*innenausstellung. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt auf studentischen Programmen wie die semesterbegleitende Vortragsreihe, Besuche von Gastkritiker*innen und die Zusammenarbeit mit dem Portikus. Neben den öffentlichen Programmen ist der*die Kunstkoordinator*in für die administrativen Aufgaben im Zusammenhang mit dem Rektorat zuständig, einschließlich der persönlichen Kommunikation mit Dozent*innen, Mitarbeiter*innen und Studierenden, sowie der Verwaltung projektbezogener Budgets.

Allgemeine Aufgaben

  • Projektkoordination eines interdisziplinären Symposiums, des jährlichen Rundgangs, sowie die Absolvent*innenausstellung
  • Organisation und Durchführung von bis zu 30 Vorträgen pro Semester und Jahr in enger Zusammenarbeit mit der Rektorin, den Professor*innen und den Studierenden, einschließlich Versand von Einladungsschreiben, Entwurferstellung von Ankündigungen und Zusammenstellung von Biografien der Referent*innen, Organisation von Reisen und Hotelunterkünften, Tagegeldern und Honoraren
  • Koordination und Planung von 4 Studiobesuchen mit Gastkritiker*innen und Gastkurator*innen pro Semester
  • Enge Zusammenarbeit mit den Studierenden bei der Vorbereitung, Einführung und Koordination von Vorlesungen und der Organisation von Veranstaltungen
  • Unterstützung bei der Erstellung des Lehrplans und des Tagesgeschäfts während des akademischen Jahres
  • Repräsentation der Städelschule in der Kunstszene, insbesondere gegenüber Künstler*innen, Kurator*innen und Sammler*innen.

Ihre Qualifikationen

  • Studienabschluss in Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften, Museumsstudien oder in einem für die Stelle relevanten Studiengang mit Schwerpunkt in zeitgenössischer Kunst
  • Mindestens 1 Jahr Arbeitserfahrung im Kunst- oder Kulturbereich
  • Hervorragende mündliche und schriftliche Kommunikations-, Planungs- und Präsentationsfähigkeit für die Betreuung von mehreren Projekten gleichzeitig
  • Beherrschung von Microsoft Word, Excel und den gängigen Präsentationprogrammen
  • Sehr gute Kenntnisse der zeitgenössischen Kunst mit besonderem Schwerpunkt auf junge aufstrebende Künstler*innen und Akteur*innen aus dem kulturellen Feld
  • Leidenschaftliches Interesse am erweiterten aktuellen Kunstdiskurs
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Es wird vorausgesetzt, dass Bewerber*innen in Frankfurt arbeiten

Wir bieten

  • Ein internationales Arbeitsumfeld mit Kontakt zu einem breiten Netzwerk aus Künstler*innen, Kurator*innen und anderen Akteur*innen aus verschiedenen Disziplinen
  • Eine Vergütung mit der Entgeltgruppe 11 nach Tarifvertrag Land-Hessen
  • Ein auf 2 Jahre befristetes Arbeitsverhältnis in Teilzeit (50%)
  • Flexible Arbeitszeiten außerhalb der Kernarbeitszeiten
  • Sozialleistungen entsprechend den Regelungen des öffentlichen Dienstes
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Städelschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Führungspositionen an und fordert nachdrücklich zur Bewerbung von qualifizierten Frauen auf, die bei gleicher Qualifikation bis zum Erreichen einer 50%-Quote in der jeweiligen Personalkategorie bevorzugt berücksichtigt werden. Die Städelschule verpflichtet sich in ihrer Personalpolitik zu antidiskriminierenden Maßnahmen und engagiert sich für mehr Vielfalt im Personal. Darüber hinaus ist die Städelschule bestrebt, möglichst barrierefreie Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. In diesem Rahmen unterstützt die Städelschule aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen.

Bei inhaltlichen Rückfragen können Sie sich gerne an Alke Heykes, Künstlerischer Koordinator per Telefon: +49 69 60500852 oder per E-Mail an: alke.heykes@staedelschule.de wenden.

Bitte richten Sie bei Interesse Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen an:

Karolin Augart, Personalbüro, Hochschule für Bildende Künste–Städelschule, Dürerstr. 10, 60596 Frankfurt am Main oder per E-Mail an: personal@staedelschule.de.

Die postalische Bewerbung muss als persönlich/vertraulich gekennzeichnet und verschlossen sein. Es wird um die Zusendung von Kopien gebeten, da eine Rücksendung der Unterlagen aus Kostengründen nicht möglich ist.

Bewerber*innen haben keinen Anspruch auf Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten, die im Rahmen des Aufnahmeverfahrens anfallen.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum Zweck des Auswahlverfahrens elektronisch gespeichert und verarbeitet und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Hier finden Sie unsere Datenschutzbestimmungen: https://www.staedelschule.de/en/information/impressum

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Leiter*in für das Produktionsstudio

Wir suchen zum 1. Oktober 2021 zunächst für die Dauer von 4 Jahren eine Leitung für das neue Produktionsstudio (d/m/w).

Eingruppierung der Lehrkraft für besondere Aufgaben (§ 66 Hessisches Hochschulgesetz) erfolgt nach dem TV-Hessen (bei Vorliegen der Voraussetzungen EG 13 TV-Hessen).

Gesucht wird eine Lehrkraft für besondere Aufgaben, welche das neue Produktionsstudio für digitale Prozesse mit Schwerpunkt auf immersiven digitalen Technologien wie Virtual Reality (VR), Extended Reality (XR), Augmented Reality (AR) und Physical Computing, leitet.

Es erwartet Sie ein vielfältiges Aufgabenfeld in einer künstlerischen Einrichtung mit rund 200 englischsprechenden Studierenden aus über 40 verschiedenen Nationen. Sie werden für den Aufbau und die Leitung des Produktionsstudios verantwortlich sein, wo Studierende in einem breiten Feld digitaler Praktiken experimentieren. Sie betreuen Studierende, die sich für Programmierung, Datenverarbeitungsanwendungen (z.B. MAX/MSP und Pure Data) und Physical Computing Hard- und Software einschließlich Raspberry Pi Microcomputer und Arduino Plattform interessieren.

Die Städelschule sucht Bewerber*innen mit innovativen Ansätzen zur Förderung zeitgenössischer Kunstpraktiken unter Verwendung neuer digitaler Technologien, die ein ernsthaftes Engagement für die Kunstausbildung von Studenten teilen.

Ihre Aufgaben:

  • Entwurf, Gestaltung und Weiterentwicklung eines neuen Produktionsstudios
  • Eigenverantwortliche Leitung des Produktionsstudios in der Daimlerstrasse 32
  • Künstlerische und gestalterische Begleitung und Betreuung von Studierenden der Städelschule steht im Mittelpunkt
  • Durchführung von technischen Workshops mit Fokus auf digitale Lösungen (z.B. VR, XR, AR, CGI, Physical Computing und Programmierung)
  • Ein- und Unterweisung in die Nutzung der Geräte und Verwaltung der technischen Ressourcen
  • Vertrautheit mit aktuellen Anwendungen dieser Verfahren innerhalb zeitgenössischer künstlerischer Praktiken
  • Kenntnis der Geschichte der neuen Medien in der Kunstgeschichte sowie deren Entwicklungen und Weiterentwicklungen seit den 1960er Jahren und ein Verständnis für die Rolle, die Künstler*innen aus aller Welt bei dieser Entwicklung gespielt haben

Ihre Qualifikationen:

  • Sehr positive Haltung gegenüber Studierenden und eine starke Arbeitsmoral
  • Erfolgreich abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium im künstlerischen und oder digitalem Bereich
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Künstler*innen
  • Nachweis von pädagogischer und didaktischer Eignung und Lehrerfahrung im Unterrichten von Programmierung, Datenverarbeitungsanwendungen (z.B. MAX/MSP und Pure Data) und Physical Computing Hard- und Software, einschließlich Raspberry Pi Microcomputer und Arduino Plattform
  • Künstlerisches Einfühlvermögen in studentische Projekte wird vorausgesetzt
  • Praxiserfahrung im Bereich der zeitgenössischen Medien ist erwünscht sowie Aufgeschlossenheit für experimentelles Arbeiten
  • Fließende Deutschkenntnisse mit sehr guten Englischkenntnissen (der Unterricht findet in englischer Sprache statt)
  • Kompetenz in mindestens einer Programmiersprache
  • Genderkompetenz im Sinne des Erkennens relevanter Genderaspekte und eines auf Gleichberechtigung ausgerichteten Umgangs damit
  • Kompetenz in Bezug auf Antidiskriminierung

Die Städelschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Führungspositionen an und fordert nachdrücklich zur Bewerbung von qualifizierten Frauen auf, die bei gleicher Qualifikation bis zum Erreichen einer 50 %-Quote in der jeweiligen Personalkategorie bevorzugt berücksichtigt werden. Ebenso verpflichtet sich die Städelschule zu antidiskriminierenden Maßnahmen in ihrer Personalpolitik. Darüber hinaus ist die Städelschule bestrebt, möglichst barrierefreie Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. In diesem Rahmen unterstützt die Städelschule aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber*innen haben keinen Anspruch auf Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten, die im Rahmen des Aufnahmeverfahrens anfallen.

Bewerber*innen müssen die folgenden Unterlagen einreichen:

  • Anschreiben
  • Aktueller Lebenslauf, ggf. mit Werkverzeichnis
  • Zeugnisse
  • Erklärung zur Lehrtätigkeit (Beschreibung des Lehransatzes und der Lehrphilosophie sowie Darstellung früherer oder aktueller Erfahrungen und der Bemühungen zur Förderung von Vielfalt und Inklusion)
  • Muster eines Lehrplans
  • 3 Empfehlungsschreiben mit den Kontaktinformationen der Empfehlenden

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31. Juli 2021 als ein einziges PDF an folgendes E-Mail-Konto: personal@staedelschule.de mit dem Betreff: "Bewerbung Leitung Produktionsstudio". Die Prüfung der Bewerbungen beginnt im
August und wird so lange fortgesetzt, bis die Stelle besetzt ist oder die Ausschreibung geschlossen wird. Nach der ersten Überprüfung der Bewerbungen können zusätzliche Materialien angefordert werden.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum Zweck des Auswahlverfahrens elektronisch gespeichert und verarbeitet und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Hier finden Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

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Professor*in für Cohabitation an der Städelschule

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1. April 2022, eine*n Vollzeit-Professor*in für Architektur / Bildende Kunst, Cohabitation (d/f/m)

Die Städelschule sucht gemäß §§ 61 und 62 HHG (Hessisches Hochschulgesetz) eine*n Professor*in, einzeln oder im Team, für das Fach Architektur mit dem Schwerpunkt Cohabitation. Die W2-Professur (analog zur hessischen W-Besoldung und in einem Angestelltenverhältnis) zum nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens ab dem 01. April 2022 für drei Jahre (Verlängerung möglich) zu besetzen.

Gesucht werden Bewerber*innen mit innovativen Ansätzen zu Gebäudegegebenheiten, welche die irreversiblen Auswirkungen auf den Planeten berücksichtigen und sich durch eine ehrgeizige Forschungsplanung sowie ein ernsthaftes Engagement in der Lehre für Studierende auszeichnen. Eine nachgewiesene Lehrerfahrung, die sich durch unkonventionelle Ideen von Raum und dem Denken von Architektur in der Gesellschaft auszeichnet sowie mit Fragen der Verteilungs- und der sozialen Gerechtigkeit beschäftigt, wird vorausgesetzt.

Beschäftigungsvoraussetzungen:

  • Führung einer rigorosen künstlerischen Architekturpraxis
  • Einen der Anstellung angemessenen universitären Doktortitel oder Hochschulabschluss in Bildender Kunst oder Architektur
  • Verfügung über eine herausragende Qualifikation und Arbeitspraxis im Bereich der Bildenden Kunst oder Architektur mit innovativer Umsetzung von alternativen Modellen
  • Vorausschauendes Denken und Bezug zu politischen Diskursen zur Reflexion von Rahmenbedingungen im öffentlichen Raum
  • Im Sinne eines interdisziplinären Konzepts der künstlerischen Architektur ist der Berührungspunkt zu diversen Wissens- und Technologiefeldern erwünscht
  • Einen Nachweis über internationale berufliche Tätigkeit sowie eine Vision für die Pädagogik des Zusammenlebens als neues innovatives Dossier der Hochschulforschung und -praxis
  • Zugang zum Feld der künstlerischen Architektur und zu einem großen und vielfältigen Netzwerk bzw. die Fähigkeit dieses auszubauen
  • Nachweis der pädagogischen und didaktischen Eignung und mit Lehrerfahrung im tertiären Sektor, sowie eine schriftliche Stellungnahme (max. 5 Seiten) zur Darstellung der eigenen Lehrphilosophie
  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Interaktion mit den Professor*innen der Kunstgeschichte, -theorie, -philosophie, des Kuratoriums, den Dozent*innen und den Mitarbeiter*innen der Verwaltung, sowie zur Mitarbeit in Gremien
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen und/oder deutschen Sprache bzw. die Bereitschaft, die anderen Sprachen zu erlernen
  • Genderkompetenz im Sinne des Erkennens relevanter Genderaspekte und des gleichstellungsorientierten Umgangs mit ihnen
  • Kompetenz in Bezug auf Diskriminierung

Die Lehrverpflichtung umfasst den künstlerischen Einzelunterricht im zentralen Fach "Cohabitation" im Bereich der künstlerischen Architektur / Freie Bildende Kunst gemäß § 4 Lehrverpflich-ungssatzung der Städelschule.

Die Städelschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Führungspositionen an und fordert nachdrücklich zur Bewerbung von qualifizierten Frauen auf, die bei gleicher Qualifikation bis zum Erreichen einer 50 %-Quote in der jeweiligen Personalkategorie bevorzugt berücksichtigt werden. Ebenso verpflichtet sich die Städelschule zu antidiskriminierenden Maßnahmen in ihrer Personalpolitik. Darüber hinaus ist die Städelschule bestrebt, möglichst barrierefreie Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. In diesem Rahmen unterstützt die Städelschule aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber*innen haben keinen Anspruch auf Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten, die im Rahmen des Aufnahmeverfahrens anfallen.

Hinweise zur Bewerbung: Die Bewerber*innen müssen die folgenden Unterlagen einreichen:

  • Anschreiben
  • Schriftliches Statement zu Ihrer Lehrvision und Ihren bisherigen pädagogischen Erfahrungen (max. 5 Seiten)
  • Aktueller Lebenslauf
  • 3 Empfehlungsschreiben mit den Kontaktinformationen der Empfehlenden
  • Liste mit aktuellen Publikationen

Bewerbungen müssen bis zum 30. September 2021 als einzelnes PDF an folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: personal@staedelschule.de mit dem Betreff: "Bewerbung W2-Professur für Cohabitation an der Städelschule". Die Prüfung der Bewerbungen wird so lange fortgesetzt, bis die Stelle besetzt oder die Ausschreibung geschlossen ist. Nach der ersten Sichtung der Bewerbungen und vor der Einladung zu einem öffentlichen Vortrag sowie einem Gespräch vor dem internen Gremium am 15. November 2021 können zusätzliche Unterlagen angefordert werden.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum Zweck des Auswahlverfahrens elektronisch gespeichert und verarbeitet und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Hier finden Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

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Portikus sucht eine*n Kurator*in (d/m/w)

Bewerbungsschluss: 31. August  2021

Die Städelschule in Frankfurt am Main wurde im Jahr 1817 gegründet. Die Schule bietet Abschlüsse in Bildender Kunst, Architektur und Curatorial Studies, verfügt über ein internationales Team von anerkannten Dozenten und Mitarbeiter*innen, und zieht eine vielfältige Studierendenschaft an. Der Ausstellungsraum der Städelschule, der Portikus, wurde 1987 gegründet. Heute ist er weithin als ein prominentes Zentrum für zeitgenössische Kunst bekannt, in dem sowohl aufstrebende als auch etablierte Künstler*innen aus der ganzen Welt ausgestellt werden. Für den Portikus sucht die Städelschule eine*n

Kurator*in (d/m/w)

zunächst für die Dauer von zwei Jahren (verlängerbar) in Vollzeit, Eingruppierung nach TV-Hessen (bei Vorliegen der Voraussetzungen EG 13 TV-Hessen), spätestens zum
1. Januar 2022.

Der*die Kurator*in entwickelt und implementiert ein innovatives und kritisch relevantes Ausstellungsprogramm im Dialog mit der Direktorin des Portikus und arbeitet eng mit Künstler*innen an neuen Auftragsarbeiten, Katalogen und Editionen. Mit Hilfe eines talentierten dreiköpfigen Teams, eines aktiven und engagierten Freundesvereins und Unterstützung der Fakultät und der Verwaltung der Städelschule, arbeitet der*die Kurator*in mit einem vielfältigen lokalen und internationalen Publikum und der Studierendenschaft der Städelschule zusammen. Der*die ideale Kandidat*in ist dynamisch und gut vernetzt und hat nachweislich Erfahrung im Fundraising und pflegt exzellente Arbeitsbeziehungen zu Künstler*innen, Mäzen*innen, Sammler*innen und Kolleg*innen aus anderen internationalen Institutionen außerhalb Europas und der USA.

Ihre Aufgaben:

  • Initiieren und Organisieren von Ausstellungen und Auftragsarbeiten mit Künstler*innen
  • Entwicklung von Ausstellungsbudgets und der jährlichen Fundraising-Strategie zusammen mit der Direktorin des Portikus
  • Planung und Verwaltung des institutionellen Budgets und Controlling der Ausgaben
  • Aufbau von fruchtbaren Beziehungen zu Fördereinrichtungen und Sponsoren
  • Die Stelle beinhaltet die Möglichkeit eines Mentorings für Curatorial Studies-Studierende an der Städelschule.

Ihre Qualifikationen:

  • Mindestens einen Master-Abschluss in Kunstgeschichte, Museumswissenschaft, Kuratorische Studien oder einem verwandten Fachgebiet und/oder gleichwertige nachgewiesene Berufserfahrung
  • Mindestens drei Jahre Erfahrung in der Organisation von Ausstellungen in einem Kunstmuseum, einer Galerie oder einer vergleichbaren Organisation
  • Einschlägige Erfahrung in der Leitung komplexer Ausstellungsprojekte und im Management neuer Aufträge (inkl. Verträge und Budgets), umfangreiche Erfahrung in der Installation von Kunstausstellungen
  • Nachgewiesene Fähigkeit zur engen und produktiven Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Ausstellungsteams (technisches Team, Kuratorenteam) im Rahmen von Budget- und Zeitvorgaben
  • Signifikante Erfahrung in der Verwaltung von Budgets, der Beaufsichtigung von institutionellen Abläufen und der Verwaltung
  • Ausgezeichnete schriftliche, mündliche und zwischenmenschliche Kommunikationsfähigkeiten und die Fähigkeit, als Botschafter des Portikus und der Städelschule in der Öffentlichkeit aufzutreten
  • Nachweis eines Engagements für Vielfalt, Gleichberechtigung, Inklusion und Zugang in der kuratorischen Praxis, Programmgestaltung und Publikumsansprache
  • Deutschkenntnisse (Muttersprache) und Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt.

Hinweise zur Bewerbung: Die Bewerber*innen müssen die folgenden Unterlagen einreichen:

  • Anschreiben
  • Aktueller Lebenslauf
  • 3 veröffentlichte Aufsätze
  • 3 Empfehlungsschreiben mit Kontaktinformationen.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31. August 2021 als ein einziges PDF an folgendes E-Mail-Konto: personal@staedelschule.de mit dem Betreff: "Bewerbung Kurator*in Portikus". Die Prüfung der Bewerbungen beginnt im September und dauert so lange, bis die Stelle besetzt oder die Ausschreibung geschlossen ist.

Die Städelschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Führungspositionen an und fordert nachdrücklich zur Bewerbung von qualifizierten Frauen auf, die bei gleicher Qualifikation bis zum Erreichen einer 50%-Quote in der jeweiligen Personalkategorie bevorzugt berücksichtigt werden. Die Städelschule verpflichtet sich in ihrer Personalpolitik zu antidiskriminierenden Maßnahmen und engagiert sich für mehr Vielfalt im Personal. Darüber hinaus ist die Städelschule bestrebt, möglichst barrierefreie Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. In diesem Rahmen unterstützt die Städelschule aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber*innen haben keinen Anspruch auf Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten, die im Rahmen des Aufnahmeverfahrens anfallen.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum Zweck des Auswahlverfahrens elektronisch gespeichert und verarbeitet und nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Hier finden Sie unsere Datenschutzbestimmungen: https://www.staedelschule.de/en/information/impressum

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