„Darum muss jegliche Theorie der Kunst zugleich Kritik an ihr sein“, Theodor W. Adorno.
Das „Institut für Kunstkritik“ wurde von Isabelle Graw, Professorin für Kunsttheorie und Kunstgeschichte an der Städelschule Frankfurt und von Daniel Birnbaum, ehemals Rektor der Städelschule Frankfurt, im Sommer 2003 gemeinsam gegründet. Es setzt sich mit der Praxis der Kunstkritik und ihren disziplinären Bezügen auseinander. Das Institut lädt Kunsthistoriker, Kritiker und schreibende Künstler ein und profitiert von den lehrenden Professoren und den vielen in Frankfurt lebenden Kunstkritikern. Das komplexe Verhältnis zwischen „Kunstkritik“ und „künstlerischer Praxis“ lässt sich an der Städelschule, die ja für die Aufgeschlossenheit und Experimentierfreude ihrer Studierenden bekannt ist, besonders gut studieren.
Zu den Aktivitäten des Instituts für Kunstkritik zählten in der Vergangenheit unter Anderem Symposien und Tagungen zu folgenden Themen:
THE POWER OF CRITICISM
18/19.12.2003
Benjamin H.D. Buchloh, Yves-Alain Bois, Tim Griffin, Helmut Draxler, Jutta Koether, Niklas Maak
UNTER DRUCK
Über Subjektförmige Bilder, Gesellschaftliche Individuen und den neuen Geist des Kapitalismus.
Eine Konferenz in drei Sektionen
30.11.2005: W.T.Mitchell, Sabeth Buchmann
15.12.2006: Paolo Virno, Martin Saar, Daniel Birnbaum
15.12.2007: Luc Boltanski, Sighard Neckel, Isabelle Graw
CANVASES AND CAREERS TODAY
Criticism and its markets.
15/16.12.2008
George Baker, Johanna Burton, Isabelle Graw, Tom, Holert, John Kelsey, Branden Joseph, Melanie Gilligan, Merlin Carpenter
FAREWELL TO CONTEMPORARY ART
14.2.2009
Alexander Alberro, Jack Bankowski, Carrie Lambert Beatty
THE POWER OF JUDGEMENT
17.6.2009
Christoph Menke, Daniel Loick, Isabelle Graw
Ewa Lajer Burcharth: Chardin Material (responses: Isabelle Graw, Daniel Birnbaum)
7.7.2010
ART AND SUBJECTHOOD – the return of the human figure in semiocapitalism
1.7.2011
Isabelle Graw, Hal Foster, Caroline Busta, Michael Sanchez, Ina Blom