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Die Städelschule ist eine staatliche Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main.

Sie geht auf eine Stiftung des Frankfurter Bürgers Johann Friedrich Städel zurück. Im Jahr 1815 verfasste Städel sein Testament. Darin stiftete er das Städelsche Kunstinstitut aus seiner Kunstsammlung und seinem Vermögen. Er verordnete ebenfalls Unterricht "in der Baukunst und den in das Kunstfach einschlagenden Wissenschaften", der ab 1817 in Form von Stipendien aus dem Vermögen Städels ermöglicht wurde.

Junge Menschen mit Interesse an einer künstlerischen Ausbildung sollten unterstützt werden – unabhängig von Geschlecht, Religion oder sozialer Herkunft. Johann Friedrich Städel sah dies nicht auf den Raum Frankfurt beschränkt, sondern räumte auch die Möglichkeit des Studiums in der Fremde ein, um die Studenten “zu nützlichen und brauchbaren Bürgern und Künstlern zu bilden.”

Diesem Verständnis von gleichberechtigter, internationaler, experimentierfreudiger und unabhängiger künstlerischer Bildung folgt die Städelschule noch heute.

Seit 1987 ist die Ausstellungshalle Portikus integraler Bestandteil der Städelschule. Der Portikus hat sich im Lauf der Zeit zu einem führenden Zentrum für experimentelle Kunst in Deutschland etabliert und trägt so zum internationalen Renommee der Hochschule bei.